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  • Neues Jahr- gute Vorsätze?

    Apple per Day keep the doctor away
    Gesünder essen, Fitness-Studio und nicht mehr so viel schreien… (mehr …)
  • Was tun bei Heimweh in der Kur?

    Was tun bei Heimweh in der Kur?

    Heimweh in der Kur, ein großes Thema – aber dank Handy nicht mehr ganz so schwierig den Kontakt mit den Lieben daheim zu halten, wie noch vor einigen Jahren. Dennoch ist man neu in der Umgebung und alles kann überfordernd sein.  Die Anreise, die ersten Tage, die letzten Tage, zu viele Anwendungen, zu wenig, krank sein..

    Deswegen haben wir uns etwas ausgedacht. Unser Heimweh-Paket. Welches direkt in die Kur geliefert wird. Kreative Momente, magische Augenblicke, Sternenmut, , all das steckt im alterssituativen Paket. Das findet ihr im Shop! Damit erst gar kein Heimweh aufkommt

  • Dürfen wir dankbar sein?

    Dürfen wir dankbar sein?

    Wenn Kriege toben und wir eigentlich “nur” erschöpft sind, wenn das Klima sich verändert, unser Familienkonstrukt wackelt, wenn wir finanziell gerade schwächeln..

    Gerade dann dürfen und sollen wir dankbar sein. Aus einem glücklichem Moment kann Dankbarkeit entstehen. Wir können uns aber auch bewusst entscheiden, dankbar zu sein. Morgens beim Aufstehen, abends beim Schlafengehen, in einer kleinen Selbstreflexion tagsüber. Es gibt viele Momente dankbar zu sein. 

    Deswegen haben wir für euch unser Dankbarkeitstagebuch erstellt, für die Kur, nach der Kur, um bewusst im Alltag die kleinen Momente der Dankbarkeit fühlen zu dürfen. 

    Unser Dankbarkeitstagebuch ist zum Selbstkostenpreis ab Mitte November hier und im Shop der Kurberatung Deutschland, erhältlich!

    Tage
    Stunden
    Minuten
    Sekunden
  • Wo stehe ich gerade

    Wo stehe ich gerade

    Irgendwann als Elternteil, verschwindet man ein wenig aus seinem Leben. Mal mehr oder mal weniger, natürlich auch situativ angepasst an das Alter des Kindes und den familiären Backround. Je mehr man verschwindet, desto schwieriger wird es, sich selbst zu begegnen, wenn man mal nicht mehr am rennen ist. Das man sich selbst begegnet, ist unweigerlich der Fall in einer Mutter- oder Vater-Kind Kur. Deswegen sollte man vorher schauen, welche Maßnahme überhaupt passt und gut vorbereitet sein. An dieser Stelle kommen wir zum Einsatz, mit dem Wissen, der Empathie, dem Verständnis… Danke für euer Vertrauen

  • Wer ist der wichtigste Mensch in Ihrem Leben?

    Wer ist der wichtigste Mensch in Ihrem Leben?

    Je nach der Lebenssituation lauten die Antworten, meine Kinder, meine Eltern, mein Partner, kein Mensch aber meine Tiere… Welche Antwort wir in fast 20 Jahren nie hören lautet: Ich. Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben. Dabei liegt es auf der Hand, nur wenn ich glücklich oder zumindest zufrieden bin, nur wenn ich gesund oder motiviert bin, geht es meinem Umfeld auch gut.

    Nicht immer ist es möglich, der wichtigste Mensch in seinem Leben zu sein und nicht immer setzen wir die Prioritäten so, dass wir dies auch wahrlich so wollen. Dabei kennt jeder den Spruch, Happy Wife- Happy Life. Wenn wir nicht genügend auf uns acht geben, funktionieren wir statt zu leben. Und wenn wir funktionieren geht das meist erstaunlich lange gut, aber wenn dann der Körper die gelbe Karte zeigt oder die rote Karte, dann kommt das sehr massiv und einschneidend. Deswegen ist es wichtig uns mehr zu priorisieren.

    Das Wort Egoismus ist so negativ behaftet, zu unrecht. Eine Prise Egoismus, ein wenig Me-Time, ein bisschen Selbstliebe.. wirken Wunder auf Körper, Geist und Seele.

  • Bitte mehr Meer

    Bitte mehr Meer

    Wenn wir an Entspannung denken, wird jeder ein anderes Bild von vom Kopf haben. Der eine denkt an eine Bank im Wald, der nächste denkt an einen einsamen Gletscher beim Snowboarden und tatsächlich sehr viele, haben das Bild von Meer im Kopf.

    Da die Plätze für alle stationären Maßnahmen begrenzt sind und die Belegung sehr weit im voraus ist, sollte man den Grundgedanken, wo man sich am wohlsten fühlt nicht vergessen. Dennoch gilt es Kompromisse zu finden, denn die Maßnahmen haben ihre Anwendungen nicht am Meer, sondern natürlich in dem Gebäude, in dem man untergebracht ist. So kann es je nach Tidenhub oder Wetter auch durchaus passieren, dass man das Meer gar nicht mal sieht oder riecht oder schmeckt.

    Neben Ihren Wünschen, tragen wir natürlich den Kostenträgern der Maßnahmen Rechnung, in dem wir für Sie die bestmögliche Lösung finden, die alles vereint. Ihren Bedarf, Ihre Indikationen, die Belegungssituation und die Indikationen. So kann es zum Beispiel sein, dass Sie unbedingt ans Meer möchten, aber eine Klinik in Hessen passt in fast allen Punkten so unglaublich perfekt zu Ihnen, so dass wir Ihnen diese vorschlagen. Eine Beratung bedeutet, sich auf die Beratung einzulassen. Es bedeutet aber nicht, dass wir nicht auf Ihre Wünsche achten und noch viel wichtiger, ihr Bauchgefühl. Letztendlich ist es im Sinne von allen, dass Sie das bekommen, was Sie benötigen. Und genau dafür stehen wir ein – abhängig von den oben genannten Rahmenbedingungen, die einen stationären Aufenthalt mit sich bringen.


  • Irrgarten- da geht’s lang

    Irrgarten- da geht’s lang

    Manchmal verirrt man sich und weiß nicht wirklich, wie man wieder auf den “richtigen Weg” kommt. Eventuell bemüht man sich aber auch, weil das medial ja so präsent ist, die beste Version von sich selbst zu werden, ohne zu merken, dass man schon perfekt ist. Nicht immer hat man den Überblick, was man gerade benötigt, aber so ein Gefühl, was einem gut tun könnte. Oder man merkt, man ist falsch abgebogen und ohne Navigationsgerät, ziemlich aufgeschmissen.

    Wir sind das Navigationsgerät im Gesundheitswesen und navigieren Sie sicher dorthin, wo die richtige Straße auf Sie wartet. Der Klinikaufenthalt und das Coaching bieten dann den nächsten Schritt, befüllen das Auto mit Kraftstoff, zeichnen die Karte, geben Mut los zu fahren und begleiten Sie eine Weile auf dem Weg. So in etwa, kann man sich jeden stationären Aufenthalt vorstellen, als Hilfe zur Selbsthilfe und das sollte man sich selbst wert sein, wenn man merkt, auf dem eingeschlagenen Weg geht es gerade nicht weiter.

  • Trauer – wohin mit meinem Verlust

    Trauer – wohin mit meinem Verlust

    Trauer ist eine komplexe und vielschichtige emotionale Reaktion auf den Verlust eines geliebten Menschen, eines Tieres oder sogar einer wichtigen Lebenssituation oder eines Gegenstandes. Sie ist ein natürlicher und notwendiger Prozess, der es uns ermöglicht, den Verlust zu verarbeiten und uns an die veränderten Lebensumstände anzupassen. Hier sind einige wesentliche Aspekte der Trauer:

    Phasen der Trauer

    Die Trauer verläuft oft in Phasen, obwohl diese nicht immer linear oder in derselben Reihenfolge erlebt werden. Ein bekanntes Modell ist das Fünf-Phasen-Modell von Elisabeth Kübler-Ross:

    1. Leugnen: In dieser Phase kann es schwierig sein, den Verlust zu akzeptieren. Die Realität des Verlustes wird verleugnet.
    2. Wut: Nachdem die Realität des Verlustes anerkannt wird, können Gefühle der Wut und des Zorns auftreten, oft auch auf sich selbst oder andere gerichtet.
    3. Verhandeln: Man versucht, durch Verhandlungen mit sich selbst oder höheren Mächten den Verlust ungeschehen zu machen.
    4. Depression: Eine Phase der tiefen Traurigkeit und des Rückzugs, in der die Realität des Verlustes tief empfunden wird.
    5. Akzeptanz: Schließlich erreicht man einen Zustand des Friedens und der Akzeptanz des Verlustes.

    Unterschiedliche Trauerformen

    Trauer kann unterschiedlich intensiv und auf unterschiedliche Weise erlebt werden, abhängig von:

    • Der Beziehung zum Verstorbenen: Die Trauer um einen nahen Verwandten kann anders sein als die um einen Freund oder Kollegen.
    • Der Art des Verlustes: Plötzliche oder traumatische Verluste können intensivere Trauerreaktionen hervorrufen.
    • Individuellen Unterschieden: Persönliche Resilienz, frühere Erfahrungen mit Verlust und individuelle Bewältigungsstrategien beeinflussen, wie Trauer erlebt wird.

    Ich sah die Sonne untergehen und war doch so erschrocken, als es dunkel war

    Man sagt, dass man Trauer erst nach 6 Monaten therapeutisch bearbeiten kann. Da die Trauer maßgeblich auch mit von eigenen Lebensumständen abhängt, gibt es verschiedene Trauerreaktionen:

    • Emotionale Reaktionen: Traurigkeit, Wut, Schuldgefühle, Angst, Einsamkeit.
    • Körperliche Reaktionen: Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, körperliche Schmerzen.
    • Kognitive Reaktionen: Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisprobleme, ständige Gedanken an den Verlust.
    • Verhaltensreaktionen: Rückzug, Weinen, Unruhe, Veränderungen in der täglichen Routine.

    Trauer
    Trauerkuren

  • Akutklinik – Einweisung oder Überweisung

    Akutklinik – Einweisung oder Überweisung

    Bei Akutklinik denkt man (leider) sofort an einen völligen Nervenzusammenbruch, massivste psychische Probleme oder ähnliches. Dabei sind die meisten Akutkliniken psychosomatische Einrichtungen, die einfach ein umfassenderes Angebot bieten um die Rekonvaleszenz anzustoßen und ebenso wie in allen Maßnahmen, Hilfe zur Selbsthilfe angedeihen zu lassen. Wölkchen im Gemüt, Depressionen, Schlafstörungen, Mobbing, drohender Burn Out, eine Belastungsreaktion, Trauer… all dies sind Gründe, sich Hilfe an die Seite stellen zu lassen.

    Der Unterschied ist, dass die Maßnahme nicht geprüft werden muss. Die Akutklinik wird verordnet und gewährleistet eine Aufnahme binnen 3 Monaten (maximal). Es gibt wenige Kliniken, die Kinder mit aufnehmen, hier ist die Alternative eventuell eine Tagesklinik. Wir beraten Sie dazu gerne umfassend.

    Warum nicht nach Hilfe bitten, wenn wir sie selbst so oft anderen anbieten

    Akut- wenn sofort ein Pflaster aufs Herz muss und man jetzt Hilfe benötigt um Chronifizierung zu vermeiden